August

rte

Unsere Tipps für den August

Die große Zeit der Astern

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende und damit wird es Zeit für die beliebten Astern. Ab jetzt gibt es sie vorgezogen in Töpfen, in denen Farbe und Wuchscharakter am besten beurteilen werden können.

Grundsätzlich unterscheidet der Gärtner zwischen den besonders prächtigen einjährigen Sommerastern, die man jedes Jahr neu aussät und pflanzt und den ausdauernden Staudenastern. Diese müssen erst dann geteilt und an eine neue Stelle umgesetzt werden, wenn sie sich an ihrem sonnigen oder halbschattigen Platz übermäßig drängen und Krankheiten wie der Echte Mehltau immer häufiger auftreten.

Mit den Alpenastern beginnt der Blütenreigen schon ab Mai. Im Sommer blühen dann die populären Frikartsastern, die gelben Goldastern und die zierlichen Sternenastern. Am häufigsten sind aber die Herbstastern in unseren Gärten zu finden. Deren wichtigste Gruppen sind die 25-40 cm niedrigen Kissenastern, die ca. 80 cm hohen Raublattastern, die 70-100 cm hohen Glattblattastern und die immer beliebteren Myrten- oder Erika-Astern. Diese verzaubern uns mit vielen feinen Blüten in weiß, rosa und zartviolett. Generell passen Astern gut in Bauerngärten und in die Vase, wo sie sich lange halten. Aufgrund ihrer Vielfalt, Ausdauer und Farbenpracht sind sie für Herbststräuße unentbehrlich.

Noch Fragen zu Astern?
Dann helfen unsere Mitarbeiter vor Ort gerne weiter und geben wertvolle Tipps für erfolgreiches Gärtnern.

Hecken und Ziersträuchern zurückschneiden

Für Hecken und Formgehölze wie Buchs, Liguster, Kirschlorbeer, Berberitzen, Feuerdorn oder Feldahorn ist der Sommerschnitt ideal. Auch Ziersträuchern tut ein Rückschnitt nach der Blüte gut, denn geschnittene Gehölze blühen im nächsten Jahr besser.

Durch das Zurückstutzen der üppigen Frühlingstriebe verzweigen sich Heckenpflanzen, verdichten sich und bilden neue Austriebe. Bis zum Frost reifen die neuen Herbsttriebe genügend aus, um auch den Winter optimal überstehen zu können.

Unser Tipp:

  • Unterschiedlich dicke Äste und Pflanzen benötigen auch verschiedene Schneidgeräte. Mit dem passenden Werkzeug werden Verletzungen oder gefährliche Kraftakte vermieden.
  • Dicke Äste können mit der Ratschenschere, dünne Äste mit einer herkömmlichen Astschere, kleinere Sträucher mit einer Buchsbaumschere und große Hecken mit einer Heckenschere geschnitten werden.
  • Schnittabfälle zerkleinert man am besten mit dem Häcksler, sodass sie leicht kompostiert werden können.

Noch Fragen zur Pflege von Sträuchern und Hecken?
Dann helfen unsere Mitarbeiter vor Ort gerne weiter! Sie geben auch viele wertvolle Tipps und Informationen rund um die Gartenpflege.

Aus Abfall frischen Dünger machen

Aus Pflanzenresten wird durch Verrotten wertvoller Humus, mit dem Beete und Baumscheiben abgedeckt werden können. Das steigert die nützliche Tätigkeit der Bodenlebewesen und gibt dem Boden zugleich entzogene Nährstoffe zurück. Mit einem Thermo-Komposter geht das Kompostieren in jedem Garten ganz einfach. Auf nur 1-2 m2 können so die organischen Abfälle des Haushalts auf nützliche Weise entsorgt werden. Schon nach wenigen Monaten wird daraus lockerer, brockiger Frischkompost. Den Behälter stellt man möglichst schattig und leicht zugänglich auf. Wichtig: Kompostanlagen nicht auf Beton, sondern immer auf offenem Boden anlegen! Denn nur so können Regenwürmer und Mikroben eindringen und ihr nützliches Werk vollbringen. Wer möchte, kann zum schnelleren Starten auch Kompostwürmer hinzugeben oder Schnell-Komposter zufügen. Das beschleunigt die Zersetzung der organischen Materialien. Noch Fragen zum Kompostieren? Dann helfen unsere Mitarbeiter vor Ort gerne weiter und beraten bei der richtigen Auswahl der Produkte.

Kleiner Schattengarten

Fast jeder Garten wird mal schattig – dafür sorgen schon bald die immer größer werdenden Gehölze. Weil aber die meisten Blumen reichlich Sonne brauchen, ist die Auswahl an Pflanzen für den Schatten klein, aber fein. Blattschmuckstauden wie Funkien (Hosta) sind ideal für ein schattiges Beet. Ebenso fühlen sich Tränendes Herz (Dicentra), die im Frühjahr traumhaft schön blühenden Akeleien (Aquilegia), bodendeckender Storchschnabel (Geranium) oder die herrlich anzusehenden Herbstanemonen (Anemone hupehensis) im Halbschatten wohl. Auch die königlichen Lilien (Lilium) sind gut schattenverträglich. Traumhaft romantisch wird ein Beet unter Bäumen mit Hortensien (Hydrangea). Ihre Blüten verbleiben bis zum Frost und zeigen noch im Verblühen eine schöne Farbe. Sind noch Fragen zum richtigen Standort von Pflanzen offen? Dann helfen unsere Mitarbeiter im Gartencenter gerne weiter. Sie geben auch wertvolle Tipps für Haus und Garten.

Aromatischer Rosmarin

Es gibt kaum ein Kraut, das die würzige Küche des Mittelmeeres mehr verkörpert als Rosmarin. Es gibt Fleisch (vor allem Lamm) und Gemüse ein unvergleichliches, kräftiges Aroma und damit erst den richtigen Pfiff. Geerntet werden die frischen nadelförmigen Blattspitzen. Da sie ein intensives Aroma haben, am besten sparsam verwenden. Die bis zu 60 cm hohen Pflanzen sind gut in Kübeln aufgehoben, doch auch im duftenden Kräuterbeet oder in der Kräuterschnecke machen sie eine gute Figur. Zum Überwintern sollte die Pflanze aber besser im Topf auf die Fensterbank gestellt oder im Gewächshaus untergebracht werden. Rosmarin braucht volle Sonne an einer warmen, geschützten Stelle und sollte nur mäßig gewässert werden. Auch mit Dünger sollte man sparsam sein. Extra-Tipp:
Rosmarin lässt sich hervorragend trocknen. Dafür einfach ein paar Zweige zusammenbinden und an einem warmen, luftigen Schattenplatz aufhängen. Wenn alles gut getrocknet ist, werden die Nadel abgestreift und in einem luftdichten Schraubglas im Kühlschrank aufbewahrt. So hat man das aromatische Kraut immer zur Hand. Noch Fragen zu Rosmarin oder anderen Kräutern? Unsere Mitarbeiter vor Ort haben die Antwort und geben gerne wertvolle Tipps für erfolgreiches Gärtnern.