April

Unsere Tipps für den April

Gärtnern mit Strohballen

Beim Strohballengärtnern wird die Jungpflanze direkt in das Stroh gesetzt. Sie braucht nur noch Wasser und etwas Dünger. Unkraut siedelt sich nicht an. Und auch die Schneckenplage bleibt aus. Kurzum: Das „Strohbeet“ benötigt deutlich weniger Aufmerksamkeit als ein normales Gemüsebeet. Und so funktioniert’s:

  1. Strohballen aufstellen. Im Garten, auf dem Balkon oder sogar auf Asphalt – jeder Platz ist gut, solange die Pflanze genügend Sonnenlicht und Wasser bekommt.
  2. Strohballen wässern und düngern. Ca. 10 Tage lang muss das Stroh täglich gewässert werden, bis der Strohballen komplett durchgefeuchtet ist. Alle zwei Tage wird ein Bio-Dünger auf dem Stroh verteilt.
  3. Tomaten, Paprika & Co. pflanzen. Mit einer Pflanzkelle gräbt man die passenden Löcher für die Jungpflanzen und setzt die Pflanzen direkt ins Stroh.
  4. Gießen. In Trockenperioden wird regelmäßig gegossen. Und keine Angst vor Staunässe, denn überschüssiges Wasser fließt direkt ab. Düngen ist nicht mehr erforderlich.

Im Laufe des Sommers zersetzt sich das Stroh und produziert bis zum Herbst genügend Nährstoffe, die das Gemüse die ganze Saison lang versorgen. Also gleich ausprobieren und leckeres Bio-Gemüse ernten!

Zwerg-Rhododendron

Die üblichen Garten-Sorten können sich im Laufe der Jahre zu meterhohen und -breiten Büschen entwickeln. Wer wenig Platz zur Verfügung hat, wird an den im April oder Mai blühenden ‚Yakushimanum‘-Hybriden Gefallen finden. ‚Rhododenron yakushimanum‘ ist eine aus Japan stammende Wildart. Sie zeichnet sich durch langsames Wachstum und breiten, niedrigen, kissenförmigen Wuchs aus.

Die üppig blühenden Sorten werden ca. 70 – 120 cm hoch und sind daher auch für kleine Gärten sehr gut geeignet. In dieser Gruppe gibt es überwiegend herrliche Pastelltöne in zartem Rosa oder Violett, die beim Abblühen fast weiß werden. Der immergrüne Strauch ist besonders winterhart und kann auch Sonne gut vertragen. Rhododendren brauchen eigentlich Halbschatten und sauren, kalkarmen Boden. Doch nur in wenigen Gärten ist der Boden derart „anmoorig” beschaffen. Hier wird dann mit spezieller Rhododendron-Erde nachgebessert. Einmal jährlich wird im Frühjahr gedüngt. Bitte nur speziellen Dünger extra für Rhododendren verwenden.

Das saure Substrat sorgt für optimale Standortbedingungen und lässt die Blätter schön dunkelgrün bleiben. Noch Fragen? Unsere Mitarbeiter kennen sich bestens mit den vielfältigen Rhododendron-Sorten aus und geben gerne Tipps für erfolgreiches Gärtnern.

Diese Pflanzen sind ideal für den Balkon

Auf dem Südbalkon…

Für einen sonnigen Balkon eignen sich die farbenfrohen Kapkörbchen, Mittagsgold (Gazania), Tagetes, Lobelien, Petunien, Geranien, Margeriten, der gelbe Husarenkopf (Sanvitalia), die Fächerblume und als Strukturpflanzen die dekorativen Blätter der Süßkartoffel (Ipomoea batata). Beliebt sind dabei die auffallend hellgrünen oder dunkellaubigen Blattfarben.

Halbschattige und schattige Balkone…

Zuverlässige Dauerblüher für einen halbschattigen Balkon sind Begonien in allen Formen und Farben, Fleißige Lieschen (Impatiens walleriana) oder die besonders großblütigen Neuguinea-Impatiens, Fuchsien, blaublütiges Leberbalsam, farbintensive Pantoffelblumen, die üppig besetzte Schneeflockenblume (Bacopa) und als Strukturpflanzen der elegante Silberregen (Dichondra) oder Efeu. Toll in Ampeln und Töpfen macht sich auch das Eisenkraut (Verbene) mit seinen üppig besetzten Blütenständen.

Zur Bepflanzung sind Töpfe oder Kästen mit eingebautem Wasserreservoir und Wasserstandsanzeige ideal. Außerdem empfehlen wir gleich beim Pflanzen den Bellandris Langzeitdünger unter die Erde zu mischen. So werden die Lieblingspflanzen von Anfang an optimal mit allen Nährstoffen versorgt, die für ein gesundes Wachstum und üppige Blüten benötigt werden.

Hilfreiche Tipps zur Balkonbepflanzung gibt’s auch in unserem Beratungsfilm »Balkonkästen bepflanzen«.

Blütensommer mit Geranien

Ob mit ausdrucksvollen, großen Blüten wie die Grandeur-Geranien oder mit kleinen, niedlichen Blüten wie die Schmetterlings-Geranien, ob in intensivem Rot oder zarter Lachsfarbe… Geranien haben viel zu bieten und ihr Großmutter-Image längst überwunden.

Geraninen blühen zuverlässig von Mai bis zum ersten Frost. Sie bilden immer neue Blütentriebe und sind zudem sehr pflegeleicht. An einem sonnigen, windgeschützten Platz auf dem Balkon oder im Garten sind sie perfekt aufgehoben und wollen nur noch regelmäßig, am besten täglich, gegossen werden.

Extra-Tipp:
Wichtig ist das Einpflanzen in eine nährstoffreiche, hochwertige Erde wie z. B. die Bellandris Blumenerde. Da Geranien zu den sogenannten Starkzehrern gehören, benötigen sie zudem viele Nährstoffe. Für eine üppige Blüte sollte daher regelmäßig gedüngt werden, zum Beispiel mit dem Bellandris Langzeitdünger oder direkt beim Gießen mit flüssigem Bellandris Blühpflanzendünger.

Noch Fragen zu Geranien? Unsere Mitarbeiter im Gartencenter vor Ort geben ihr Expertenwissen gerne weiter!

Duftblumen – ein duftendes Paradies für wenig Geld

Heimische Wildblumen und jahrhundertealte Schätze der Bauerngärten locken Besucher von nah und fern mit intensiven Düften. Zwar sind es Schmetterlinge, Hummeln und Bienen, um die sich die Blumen zwecks Fortpflanzung bemähen – uns jedoch bescheren die Aromen romantische Gefühle.

Ein Duftgarten ist schnell angelegt. Meist existieren bereits einige Gehölze als Hintergrund: Flieder zum Beispiel, Rosen oder der weiße Pfeifenstrauch. Duftstauden fungieren als dauerhafte Struktur: Pfingstrosen, Prachtnelken, Bartiris, Maiglöckchen und Sommerphlox, um nur einige der bekanntesten zu nennen. Die Lücken füllt eine preisgünstige Samenmischung, die es in unserem Gartencentern gibt. Ein Tütchen reicht schon für 2-4 Quadratmeter.

Im April oder Mai wird der Samen mit lockerem Schwung gesät und mit einer Kralle flach eingeharkt. Danach keimt er an sonniger Stelle schon innerhalb von wenigen Tagen. Wer für eine solche naturnahe Gestaltung keinen Platz hat, sät die Mischung in Reihen von 30 cm Abstand oder in größere Gefäße und lässt sie dort wachsen. Kunterbunte, zarte Farben und Blüten von Ende Mai bis zum Frost werden das Ergebnis sein.

Ein Duftblumenbeet sieht auch nicht langweilig aus – ganz im Gegenteil! Wer will, kann Skabiosen, Duftsteinrich, Levkojen, Schöterich, Blauen Waldmeister, Buschwicken oder Kapuzinerkresse ganz nach Belieben mit Kräutern ergänzen. Dill zum Beispiel liefert zartes Grün für Sträuße, rotes Basilikum bildet auffällige Kontraste und Blauer Lavendel passt gut zu Rosen.
Neugierig geworden? Noch mehr Infos und Ideen gibt’s in unserem Gartencenter. Unsere Mitarbeiter geben gerne wertvolle Tipps für ein erfolgreiches Gärtnern.