Cambria

Elegante Schönheit – die Klassiker unter den Orchideen

Orchideen sind äußerst vielseitig. Es gibt sie in zehntausendfacher Ausführung! Während manche Sammler immer auf der Suche nach besonders seltenen Exemplaren sind, gibt es fürs Wohnzimmer die Klassiker unter den Orchideen.

Fast tausend Gattungen, über zwanzigtausend Arten und zusätzliche Hybriden: Orchideen enttäuschen nicht in ihrer Vielfalt. Die exotischen Schönheiten sind bei all ihren Unterschieden im Aufbau alle gleich. Man braucht nicht zu den Anspruchsvollsten zu greifen, um faszinierende Effekte auf die Fensterbank zu zaubern. Orchideen-Klassiker gibt es auch für Anfänger.

Phalaenopsis, die Nachtfalter-Orchidee

Den Ruf als pflegeintensive und anspruchsvolle Topfpflanze ist die Orchidee bis heute nicht losgeworden. Wer nicht viel Zutrauen zu seinem grünen Daumen hat, wagt sich lieber nicht an die botanische Diva heran. Dabei gibt es auch für Orchideen-Neulinge die ideale Lösung: Phalaenopsis! Diese Gattung umfasst etwa 70 verschiedene Arten und sorgt für Abwechslung. Ihre Blüten sind fein gezeichnet und in den Farben Rosa bis Weiß erhältlich. Die Nachtfalter-Orchidee mag einen hellen, aber keinen sonnigen Standort. Ein Fenster, das nach Norden ausgerichtet ist, macht sich gut. Außerdem liebt sie hohe Luftfeuchtigkeit. Im Badezimmer kommt sie gut zurecht. Sind diese Ansprüche erfüllt, ist Phalaenopsis sehr umgänglich.

Cambria-Orchidee und Cattleya-Orchidee

Cambria gelten neben Phalaenopsis als Inbegriff der Zimmerorchidee und sind ihr ganz ähnlich. Auch zur Cambria zählen verschiedene Arten, die es hell bis halbschattig mögen. Sie ist eine robuste Pflanze, die schnell wächst. Dafür benötigt sie allerdings keine besonders hohe Luftfeuchtigkeit. Charakteristisch ist ihre rote Blüte, die sie gern mit anderen Farbtönen kombiniert. Auch geizt sie nicht mit ihrem Flor. Daneben macht sich eine Cattleya-Orchidee gut. Zwar nimmt sie gern einen Platz im Badezimmer ein, aber im Grunde braucht Cattleya ebenfalls keine hohe Luftfeuchtigkeit. Dafür ist ihr etwas mehr Sonne durchaus recht und das, obwohl sie meist im Winter blüht. Ihr Markenzeichen sind große Blüten in den herrlichsten Regenbogenfarben – auch mal im Mix von zwei Farben. Einige Sorten trumpfen sogar mit einem angenehmen Duft auf.

Miltonia-Orchidee und Paphiopedilum-Orchidee

Wer dagegen wenig Licht zur Verfügung hat, ist mit einer Miltonia-Orchidee gut beraten. Sie kann trübe Lichtverhältnisse vertragen. Dafür sollte man das Gießen nicht vergessen. Die Miltonia-Orchidee hat Ähnlichkeit mit Veilchen. Deshalb ist sie auch als „Stiefmütterchen-Orchidee“ bekannt. Ihre Blüten weisen die typische Zeichnung auf und ihre Farben sind kräftig.

Paphiopedilum ist eine eigene Gattung, die auch als Frauenschuhe bekannt ist und deshalb oftmals mit der eigentlich als Frauenschuh bezeichneten Orchideen-Gattung Cypripedium verwechselt wird. Dabei kennen die beiden völlig unterschiedliche Lebensräume. Der richtige Name von Paphiopedilum ist eigentlich Venusschuh. Sie gibt es mit geflecktem Laub, mit einfarbig grünen und schmalen oder mit grünen, breiten Blättern. Die drei Gruppen stellen unterschiedliche Ansprüche, aber allen gemein ist, dass man ihnen mit kalkhaltigem Boden etwas Gutes tun kann. Und auf jeden Fall Staunässe vermeiden, denn die verzeiht Paphiopedilum nicht!

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