Ob mit edel geformten Knospen oder dicht gefüllt mit nostalgischem Charme: zur Blütezeit faszinieren Rosen mit herrlichen Farben, mit süßem Duft und der anmutigen Schönheit ihrer Blüten. Rosenzüchter geben sich alle Mühe, jedes Jahr wieder mit neuen, noch schöneren und gesunderen Sorten auf den Markt zu kommen.
Duftrosen – ganz romantisch

Foto - Stein Duftrosen bereichern den Garten.
Nicht alle Rosen duften. Die Auswahl von Rosen mit sinnlichem Odeur ist jedoch inzwischen so groß, dass sich fast jeder Wunsch erfüllen lässt (z.B. mit Romantik- oder Englischen Rosen). Erheblichen Anteil daran haben neue Kreuzungen, die den Charme der alten historischen Duftsorten mit den guten Eigenschaften der Neuzeit vereinen, vor allem mit der Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten wie Mehltau und Sternrußtau, die Geißel vieler ansonsten prächtiger Rosensorten.
Als “Englische Rosen” erobern die Züchtungen von David Austin die Gärten. Traumhaft schöne, wunderbar duftende Sorten, sehr robust und nahezu krankheitsfrei, oft auch mehrmals blühend, begeistern die Gartenbesitzer. Empfehlenswert sind zum Beispiel die Englische Rose ‘Alan Titchmarsch’, eine wüchsige Strauchrose mit paeonienartigen Blüten von kräftiger rosa Farbe und einem herrlich fruchtigen Duftcharakter. ‘Graham Thomas’ ist eine Beetrose mit kräftig-süßem Duft, goldgelb in der Farbe mit einem leichten Rosa-Stich. Die ockergelben Blüten der Rose ‘Grace´ versprühen ein Aroma, das an Großmutters Rosenöl erinnert. Ähnliche Neuzüchtungen gibt es auch in Deutschland wie z.B. die Gruppe der „Romantico-Rosen” (von BKN-Strobel), der „Nostalgie®-Rosen” (von Rosen-Tantau) oder der „Märchenrosen” (von Kordes).
Ramblerrosen

Foto - Stein Ramblerrosen klettern an Häusen und Bäumen hoch.
Eine besondere Attraktion sind die in England sehr gefragten Ramblerrosen, die nach einer 2-3 Jahre dauernden Anfangsphase unglaubliches Wachstum entfalten und mühelos 8 Meter Höhe erreichen. Ihr süßer Duft ist eine Extra-Zugabe. Sorten wie ‚Bobby James’ (weiß), ‚Kiftsgate’ (rahmweiß) oder ‚Brenda Colvin’ (hellrosa) wachsen in die Stämme alternder Bäume und verhelfen ihnen zu einer Extra-Blüte. Im Juni-Juli überziehen sie die Kronen mit einem unvergleichlichen Blütenmeer. Pflanzen Sie dazu die Ramblerrosen nahe an den Baum, wegen der Wurzelkonkurrenz jedoch mindestens in einem Abstand von 60-80 cm, und leiten Sie die langen und weichen Triebe am Stamm entlang in die Zweige des Baumes. Mit einem Strick oder einem festen Bindfaden lassen sie sich leicht und locker an ihnen befestigen, ohne den Pflanzen zu schaden.
Der Duft ist einer Rosen-Sorte eigen oder auch nicht. Auch ist er von Sorte zu Sorte unterschiedlich, mal süsser, mal kräftig und schwer – wie die Duftnote eines Parfums. Unsere Gartenfachleute beraten Sie gern dabei, die für Sie passenden Duftrosen zu finden.




Für den Grillabend vergessen Sie frische Kräuter nicht. Man kann sie in Töpfen oder Zinkgefäßen zum Selberernten oder als Zierde in die Nähe der Speisen stellen. Unterschiedliche Geschmacksbringer lassen sich in Deko-Körbe aus ummanteltem Drahtgeflecht stellen. Auch Zinkwannen bieten den angenehm duftenden Kräutern ein repräsentatives Kulturgefäß. Wie wäre es mit einem Blütenkränzchen? Fast jede Blume mit festem Stiele eignet sich dafür. Steckschaum in Kranz-, Kerzen- oder sonstiger Form aus dem Gartencenter dient als Unterlage und Wasserspeicher. Besonders gut gelingt dies mit kleinblumigen Röschen, Hortensien oder Schleierkraut.






