Monatsarchive: April 2008

Besuchen Sie unsere riesige Beet- und Balkonpflanzenschau!

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Kräuterparadies auf kleinem Raum

Für einen herrlich duftenden und noch dazu sehr gesunden Kräutergarten braucht man nicht viel Raum. Die wichtigsten Appetitanreger können Sie schon in Kräutertöpfen, Körben oder im Balkonkasten gedeihen lassen.

Was wäre eine zünftige Grillparty ohne Kräuter? Fast alle regen Appetit und Verdauung an, lassen uns erwartungsvoll schnuppern und geben Salaten, Suppen und Braten erst den richtigen Pfiff. Obendrein sind viele Kräuter höchst dekorativ. Wer keinen Garten hat, pflanzt sie in Töpfe, Tröge, Weidenkörbe oder in Balkonkästen. Blumen- oder spezielle Kräutererde geben den Pflanzen die richtige Wachstumsgrundlage.

Die bekanntesten Kräuter
Kräuter

Mit den wichtigsten Kräutern für die Küche ist es für Kräuterfans längst nicht mehr getan. Petersilie, Schnittlauch, Bohnenkraut, Majoran, Zitronenmelisse und Dill zählen zum Grundbedarf. Richtig interessant wird es dann bei Mittelmeerspezialitäten wie Rosmarin (es gibt auch hängende Formen für Ampeln), Thymian (vor allem der Zitronenthymian ist fantastisch!) und Basilikum.

Basilikum, Oregano, Minze und Salbei in vielen Varianten

Rote Blätter, grüne Blätter, feiner Wuchs, hoher Wuchs, Zitronenaroma, Zimt-, Kampfer-oder Minzearoma – was darf es denn sein? Basilikum kann mit zahlreichen Aromen aufwarten. Besonders süß und fein schmeckt das Thai-Basilikum, sehr kräftig und herrlich aromatisch das afrikanische Strauchbasilikum ‚Magic Blue‘. Diese Neuheit blüht üppig und sehr dekorativ mit lila-rosa Blütenständen und kann sogar im Topf und als würzig duftende Kübelpflanze für den Wintergarten überdauern.

Tolle Variationen in Geschmack, Aussehen und Duft können auch die Purpursalbei, Goldsalbei, Ananassalbei, Dalmatiner Salbei und zahlreiche Oreganosorten bieten, außerdem die wüchsigen Minzen. Weil sie zu üppiger Ausbreitung neigen, sind sie in Gefäßen bestens untergebracht.

Kiepenkerl CurrykrautWas unsere Gärtnermeister empfehlen:

Liebhaber exotischer Küche dürfen nicht auf das Currykraut verzichten. Mit silbrigen Blättern, gelben Blüten und echtem Curryaroma ist es eine Bereicherung, ebenso wie die aus Frankreich bekannte Zitronenverbene (kräftiger Zitronenduft und -geschmack) und das immer beliebtere Zitronen- oder Lemongras, das wie Lorbeer mitgekocht wird und für das raffinierte Aroma von Thai-Gerichten verantwortlich zeichnet.

Kräuter sind ein faszinierendes Thema, und die Auswahl wird jedes Jahr größer. Gehen Sie mal in unseren Gartencentern auf Schnupper- und Entdeckungsreise. Es lohnt sich auf jeden Fall! Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch.

Foto: Kiepenkerl

1 x 1 der Rasenpflege

Nichts kann einen gepflegten Rasen ersetzen. Er bietet dem Auge Ruhe, lässt Blumen und Sträucher optimal zur Geltung kommen und steht als Bühne für die vielen Aktivitäten im Freien zur Verfügung. Damit er so bleibt, ist Rasen-Pflege unerlässlich.

Kiepenkerl Rasenmischung Schattenrasen

Regelmäßiger Schnitt ab Mitte April (in feuchtwarmen Sommertagen mindestens einmal die Woche) entzieht ihm beständig Nährstoffe, die immer wieder ergänzt werden müssen. Doch nur starke Gräserpflanzen mit kräftigen Wurzeln können verhindern, dass sich Unkräuter und Moos ausbreiten. Auf verarmten und zu schattigen Flächen gewinnen sie letztlich die Überhand.
Lassen Sie Ihren Boden alle 3-4 Jahre untersuchen. Sie erfahren dabei den Nährstoffbedarf und ob versauerter Boden nach einer Aufbesserung mit Düngekalk verlangt.

Foto: Kiepenkerl Rasenmischung Schattenrasen

So wird der Rasen wieder grün:

Compo RasendüngerIst der Rasen lückig und voller Moos, streuen Sie im Frühling (März-Mai) oder ab August-September bei feuchter Witterung einen Moosvernichter (z.B. Eisen II-Sulfat). Das feine Salz lässt andere Pflanzen unbehelligt, wirkt aber bei feuchtem Wetter sofort. Ist die Witterung trocken, sollten Sie nach dem Ausbringen leicht beregnen. Danach sehen die Flächen einige Zeit schwarz und unschön aus.
Zwei Wochen danach kämmen Sie mit den spitzen Messern des Vertikutierrechens (gibt es auch motorgetrieben und zum Ausleihen im Gartencenter) die Moosreste aus, ebenfalls Filz und Wurzelreste. Der Boden wird so gleichzeitig geschlitzt und belüftet. Ist der Boden stark verdichtet, kommt auch der Einsatz eines Aerifizierers infrage. Dieses Gerät belüftet den Boden und hebt dabei Erdstöpsel heraus. Streuen Sie bei beiden Methoden eine Schicht körnigen Sandes darüber, damit der Effekt lange erhalten bleibt.

Foto: Compo

Jetzt können die Gräser Dünger gebrauchen. Allerdings wirken sich übermäßig hohe Stickstoffanteile in unnötigem Wachstum aus. Besser und am Ende auch preisgünstiger als die schnell, aber nur kurz wirkenden Blau-Mineraldünger sind Langzeit-Rasendünger mit Unkrautvernichter. Hier sind Verbrennungen unmöglich, denn nur bei genügend Feuchtigkeit werden Nährstoffe freigesetzt. Günstig für den Rasen sind auch organische Dünger, die nicht ätzen. Sie werden zunächst von Bodenbakterien umgesetzt, wirken erst nach einiger Zeit, dann aber schonend und lange. Im Frühjahr ausgestreut, versorgen sie den Rasen bis zum Frühherbst.
Im Herbst (August-September) nochmals düngen, damit der Rasen über Winter seine grüne Farbe behält.

Wildblumen in Gefäßen

Wildblumen entwickeln einen besonderen Charme. Selbst wenn das Kleinbiotop nur aus einer angestrichenen Obstkiste besteht – es kann schon viel Gutes bewirken. Zwar hat nicht jeder den Platz für eine Blumenwiese, doch ein buntes Blütenmeer lässt sich sogar im größeren Blumentopf verwirklichen.

Aus der SamentüteBlumenmischung in der Saatscheibe

In wenigen Wochen ein farbenprächtiges, duftendes und lange blühendes Sommerparadies: mit bezaubernden Samenmischungen aus dem Gartencenter ist dies für wenig Geld ganz leicht zu schaffen.
Gleichgültig ob im edlen Terrakottagefäss, in Pflanzkübeln, Balkonkästen, Wanne oder Korb – hierfür brauchen Sie kein Profi zu sein.
Säen Sie in Gefässe Blumen, die kompakt wachsen oder hängen, da die Pflanzen oft dem Wind ausgesetzt sind. Für diese Verwendung werden spezielle Samentüten angeboten von Sommerblumenmischungen wie ‘Balkon’, `Summer Festival’, ‘Niedrige Landblumen’, ’1001 Nacht’ und ‘Hängende Gärten’.

Gesät wird zwischen April und Juni in gekaufte Blumenerde. Wichtig ist ein Wasserabzug, damit es bei Dauerregen nicht zu Staunässe kommt. Eigentlich kann man nicht dünn genug säen – jede Pflanze, die sich aus den winzigen Sämlingen entwickelt, braucht zum Schluß 10-20 cm Platz. Das Problem entfällt bei der Aussaat von Saatscheiben, die es jetzt auch für große Gefäße als Blütenkreis mit Wildblumenmischungen gibt. In ihnen liegen die Samen gleich im richtigen Abstand. Nicht austrocknen lassen und alle 2 Wochen flüssig düngen, dann blüht aus den kleinen Gefäßen bald eine Miniwiese. Ein halbschattiger Standort ist optimal, denn bei voller Sonne trocknen die Gefäße zu schnell aus. Die ersten Blüten zeigen sich schon nach 6-7 Wochen. Bei artenreichen Samenmischungen hält der Flor an bis zum Frost.

Eine Fülle von Blüten

Mischung Biotop für NützlingeKlatschmohn, Kornrade, Leinkraut, Kornblumen, Flockenblumen, Adonisröschen, Gänseblümchen, Moschusmalve, Margeriten und andere sind heimische Wildblumen. Naturgartenfreunde können sie einzeln oder in fertigen Kombinationen kaufen: Wiesenblumen (ohne Gras), Bienenfutterpflanzen, Schmetterlingspflanzen oder Mischungen aus der Ackerrandflora.
Für Bio- und Hausgärten besonders geeignet sind “Blüten für Nützlinge”. Diese Pflanzen locken mit Pollen und Nektar so nützliche Insekten wie z.B. Schwebfliegen oder Florfliegen an. Ihre Nachkommen sind bekannt für ihren ungeheuren Appetit auf Blattläuse, Schildläuse, Weiße Fliegen und Milben. Sogar auf Schneckeneier haben sich einige Käferarten spezialisiert.

Tipp: Stämmchen und Kugelbäumchen beschneiden

Fuchsienstämmchen, Wandelröschen, Hibiskus und Margeritenbäumchen brauchen jetzt einen Formschnitt, damit sie sich kräftig verzweigen und im Sommer üppig blühen.

Fuchsienbaum
Holen Sie die Pflanzen ans Licht, geben Sie neue Erde und schneiden Sie vertrocknete Zweige heraus. Der Rest wird (außer bei Lorbeer und anderen immergrünen Kugelbäumchen) kräftig zurückgeschnitten, auf 1/3 des vorjährigen Umfangs, bei jüngeren Pflanzen auf ca. 20 cm Trieblänge. Halten Sie jetzt schon die gewünschte Kugelform ein. Die Triebe werden sich verzweigen und dann wird nach 3-4 Wochen eventuell nochmals leicht zurück geschnitten, um den Knospenansatz zu steigern.

Neue Beet- und Balkonpflanzen 2008

Die neuen Züchtungen sind auf dem Markt. Ob als Saatgut zum Selbstaussäen oder als fertige Pflanze findet man auch in diesem Jahr in unseren Gartencentern wieder ein reichhaltiges Angebot an neuen, farbenprächtigen und blühfreudigen Sommerblumen.

Afrika-Zauber in ViolettMittagsblume Sperlings Blütenmeer

Die Mittagsblume (Dorotheanthus bellidiformis) ist eine Sonnen­­anbeterin aus Südafrika. Sie öffnet ihre strahlen­förmigen Blüten nur, wenn die Sonne scheint. Dann leuchtet die Neuheit ‘Sperling’s Blütenmeer’ in einem kräftigen Lila mit unzähligen Blüten, zu einem dichten Teppich verknüpft von Juli bis September. Bei geschlossenen Blüten sieht man das dekorative, dunkelgrün glänzende, dickfleischige Blatt. Trockenheit wird sehr gut vertragen, dann blühen die Pflanzen sogar üppiger. Auf mageren, sandigen Böden mit wenig Dünger sind Mittagsblumen für Steingärten, Einfassungen, Beete, Balkonkästen und Tröge ideal.

Foto: Sperli

Auffällige Farbkombination bei Astern

Sommeraster Hi-no-maru MischungSommerastern tauchen den Garten im Spätsommer in eine intensive Farbenpracht. Das Außergewöhnliche der neuen Mischung `Hi-no-Maru´ ist ihre kokardenartige Farbkombination. Sie schmückt sich ab August mit vielen, kleinen pomponartigen Blüten in Rot/Weiß und Blau/Weiß. Sie präsentieren sich dekorativ in Blumenbeeten und passen besonders gut in Bauerngärten. Von den reichblütigen Pflanzen mit den ca. 60 cm langen, festen Stielen können viele haltbare und munter wirkende Sträuße geschnitten werden. `Hi-no-Maru´ ist widerstandsfähig gegen die gefürchtete Asternwelke.

Foto: Quedlinburger Saatgut

Zarte Blütenfülle mit süßem DuftDuftwicke Painted Lady

Duftwicken erklimmen schnell Zäune und Spaliere und bedecken sie üppig mit ihren hübschen Blüten. Einen besonders intensiven Duft verströmen die zart-rosa Blüten der Neuzüchtung ‘Painted Lady’. Ihre weißen Flügel bilden einen charmanten Kontrast zu den rosa Blütenblättern.

Tipp: Je mehr Stiele Sie für die Vase pflücken, desto mehr werden die Pflanzen zum Nachblühen angeregt. Bereits angesetzte Samenstände frühzeitig entfernen, sonst stellen die Wicken das Blühen ein.

Foto: Kiepenkerl

Australisches Gänseblümchen Delight-SerieCharmante Blüten in zarten Farben

Zwischen der Wildpflanze aus dem australischen Busch bis zur beliebten Balkonblume liegt ein langer Weg, auf dem das Australische Gänseblümchen (Brachyscome multifida) deutlich verbessert wurde. Zwei faszinierende Dauerblüher sorgen jetzt ganz aktuell für frischen Wind auf Balkonen, Terrassen und Sommerblumenrabatten. ‘Delight Dark Mauve’ erinnert an zartblaue Asternblüten und ‘Delight Magenta Pink’ schmeichelt mit Zartrosa. Bei beiden Sorten stehen die gelben Staubgefäße in reizvollem Kontrast zu den feinen Zungen-Blütenblättern. Die Pflanzen bestechen durch kompakten, stark verzweigten Wuchs und eine besonders große Zahl von Blüten, die sich im Freien von Mai bis Oktober ohne Pause öffnen. Im warmen Wintergarten können die kleinen Edelsteine unter den Balkonblumen sogar (zum Beispiel als farbiger Bodendecker) ganzjährig weiter blühen.

Foto: Kiepenkerl