Monatsarchive: März 2008

Lady Days bei Stanze!

Schöner Osterschmuck zum Selbermachen

Schaffen Sie sich Oster-Stimmung im Haus! Primeln in satten, kräftigen Farben, Tulpen, süss-duftende Narzissen und Hyazinthen, jetzt kann man getrost aus dem Vollen schöpfen. Ob in Töpfen vorgetrieben oder als Schnittblumen – der eigenen Kreativität steht nichts im Wege.

Mit ein wenig Deko wie biegsamen Zweigen, luftigen Federn oder farbigem Papier, hübschen Schalen und lustigen Oster-Figuren sieht alles gleich professioneller aus. Alles ist in unseren Gartencentern erhältlich. Hier zeigen wir Ihnen einige schöne Beispiele zum Nachmachen.Blumenei

1. Blumen-Ei

Wie wär´s mit einem Blumengruß im Ei? Ganz einfach eine großblütige Blume wie z.B. diese Gerbera in eine Eierschale legen und mit etwas Wasser füllen. Ganz charmant wirkt dies als Osterdekoration für den Tisch.

Foto: BBH

Narzissenschale2. Österliche Schale

Als Osterschmuck für die Terrasse oder den Hauseingang eignet sich gut eine Schale mit Narzissen. Besonders niedlich sehen diese Miniatur-Narzissen `Tete a tete´ aus, die es in unseren Gartencentern in pflanzfertig und vorgezogen in Töpfen gibt.

3. Oster-NestFröhlicher Blumenstrauß

Für die richtige Osterstimmung beim Eiersuchen sorgt ein präparierter Korb mit Eierschalen und kleinen Narzissen-Blüten. Stellen Sie diese für die Kinder auf den Tisch und sie werden die Vorfreude genießen, das niedliche Körbchen mit Osterhasen und bunten Schokoladen-Eiern zu füllen.

Foto: BBH

Ostereier4. Fröhliche Eier

Bemalte Eier kommen an einem Strauß aus Birken-, Weiden- oder Korkenzieherhaselzweigen richtig zur Geltung. Besonders für Kinder ist es ein Riesen-Spaß, Hühnereier auszupusten und nach Lust und Laune selbst zu bemalen. Wer dafür keine Zeit hat, findet in unseren Gartencentern eine große Auswahl an niedlichem, farbenfrohen Osterschmuck zum Behängen der Sträuße.


Märchenhafte Akeleien

Ihr Image als liebenswerte Großmutterblumen haben Akeleien längst abgelegt. Galten sie früher als ein Relikt des Biedermeiers mit gerüschten Blüten und altmodischen Sorten, so präsentieren sie sich heute in modischen Farben und raffinierten Blütenformen.

Akeleien sind uralte Bauerngartenblumen und ein Inbegriff der Romantik. Vermutlich hatten die Dichter sie im Sinn, als sie von der berühmten “Blauen Blume” sprachen. Doch längst gibt es von ihnen auch faszinierende gelbe, weiße und rote Farben. Die neuen Züchtungen glänzen besonders mit sehr langer Haltbarkeit. Knospig kann man sie in Frühlingsschalen pflanzen und nach dem Abblühen auf ein Beet im Schatten.

Stauden-Star `Origami´Akelei Origami

Origami heißt eine neue Traumakelei, die mit großen, klaren Blüten und zarten Farben in Weiß, Gelb und mit Kombinationen wie Blau-Weiß und Rot-Weiß an Elfen oder Schmetterlinge erinnert. Die Blütenblätter dieser Züchtung laufen in charakteristischen, leicht geschwungenen Spornen aus. Die wüchsigen Pflanzen werden ca. 40 cm hoch, sind robust und standfest.

Romantische Blütenfülle

Kiepenkerl Akelei Winky Double Red WhiteDie anmutig gerüschten Frühjahrsblüher erinnern an die romantischen Zeiten von Biedermeier und Barock. Schon damals lösten die aufrecht dem Betrachter entgegenschauenden interessanten Blüten mit kelchförmigen, halb geschlossenen “Reifrock-Blüten” Entzücken aus. Vor allem in England ist die neue ‘Winky’-Serie sehr populär geworden. Sie zeichnet sich aus durch kräftig gefärbte Blüten, die dicht an dicht wachsen. `Winky Blue White´ erscheint klassisch in Blau – Weiß mit ausdrucksvoller Blütenform. `Winky Double Red White´ erfreut mit kleineren, dicht gefüllten Blüten in romantischem Rot-Weiß.

Foto: Kiepenkerl

Sehr gut passen die in größeren Töpfen vorgezogenen Akeleien auf Terrasse und Balkon. Eine schöne Kombination ergibt sich in Gesellschaft von Frühjahrsblühern wie Stiefmütterchen, Hornveilchen, Primeln und Aurikeln. Sind sie dann ausgeblüht, kann man die romantischen Stauden in den Garten auspflanzen. Sie werden im Abstand von 20-30 cm in Gefäße oder Beete mit humosem Boden gepflanzt. Besonders gut kommen sie vor grünen Hecken, Mauern, an Wegen, im Bauerngarten oder vor Gehölzen zur Geltung. Die ca. 50 cm hohen Staudenstars blühen von April-Juni. Sie leiben Sonne oder Halbschatten, kommen aber auch mit lichtem Schatten zurecht und blühen besonders lange. Sogar in der Vase, wo sich die Blüten wie selbstverständlich in farbenfrohe Frühlingssträuße einfügen.

Tipp: Jetzt Kakteen umtopfen

Ab März beginnen Kakteen und viele Sukkulente nach der winterlichen Ruhezeit (bei 4-15 0 C) mit dem Wachstum. Jetzt brauchen sie viel Licht, Wärme und es wird wieder gegossen und gedüngt. Es ist auch Zeit zum Umtopfen.


Dabei sollte der neue Topf nur wenig größer sein als der alte. Das Substrat soll sandigen, sehr durchlässigen Charakter besitzen, idealKaktee sind spezielle Kakteenerden. Man kann auch Blumenerde mit grobem Sand (1:1) mischen. Um Verletzungen durch die vielen Dornen zu vermeiden, sollte man unbedingt Handschuhe mit Schutzschicht benutzen.

. Umfassen Sie die Pflanzen mit eingerolltem Zeitungspapier.

. Vorsichtig, ohne die Wurzeln zu beschädigen, wird dann das alte Substrat entfernt und neues eingefügt.

. Nun den Topf kurz hart aufsetzen, damit sich das Substrat setzt.

. Damit verletzte Wurzeln zunächst abtrocknen und nicht faulen, wird erst nach einer Woche angegossen.

. Dann wie üblich sparsam alle 1-2 Wochen gießen.

Fröhliches Farbenfest – Primeln!

Jetzt ist Primelzeit! Ob im Gartencenter oder im eigenen Garten: überall strahlen sie uns an mit ihren fröhlichen und bunten Blüten. Über 55o Primelarten aus Europa und Asien gibt es, die sich nicht nur für einen schön bepflanzten Frühlingskorb eignen sondern auch als Begleiter für Bachränder, Teiche und ganz generell in naturnahen Gartenanlagen.


Viele Arten gehören zum Standardsortiment und sind als Pflanzen im Gartencenter zu haben. Andere erfordern auch spezielle Kenntnisse, sind lohnenswerte Objekte für Liebhaber.Was an Primeln so fasziniert, ist die oft lange Blühdauer, ebenso die Möglichkeit, durch geschickte Auswahl die Blütezeit von März bis August zu staffeln.

Die Rosenprimel (Primula rosea) leuchtet mit auffälligen intensivrosa Farbtupfern, lange bevor sich die andere Vegetation rührt.Primeln im Garten Schon kurz darauf folgen die niedrigen cremegelben oder bunten Kissenprimeln (Primula vulgaris). Ameisen verbreiten besonders gern an feuchten, lehmigen Standorten den Samen, so dass nach einiger Zeit dichte Blumenteppiche entstehen. Die hohe Gelbe Waldprimel (Primula elatior) sät sich ebenfalls sehr reichlich aus, wie auch die Wiesenschlüsselblume (Primula veris). Kugelprimeln (Primula denticulata) passen gut in den Schatten. Die dicken Blütenbälle gibt es in weißen, rosa, blauen und purpurroten Farben. Flächendeckend und sehr leicht wächst die Teppich-Primel (Primula juliae). Die Art blüht karminrot. Durch Einkreuzungen mit Kissenprimeln sind viele Hybriden entstanden, die als farbenprächtige ‘Wanda-Hybriden’ jetzt in Töpfen erhältlich sind.

Ein Blütenmeer auf die Schnelle

Primel im GesteckBis sich die Stauden aus dem Boden trauen, schwelgt mancher Garten längst in satten Farben. Auch wenn Sie im Herbst wenig gepflanzt haben – Versäumtes nachzuholen, ist kein Problem. Mit osteierbunten Kissenprimeln, in bunte Frühlingsschalen oder in den Garten gesetzt, kommt wochenlang Freude auf. Blühend gekaufte Pflanzen müssen erst gründlich gegossen werden, denn oft sind die kleinen Töpfe durch Austrocknen gefährdet. Lockern und verbessern Sie den Boden durch humus- und nährstoffreiche Pflanzerde und reißen Sie verfilzte Ballen auf, damit die Wurzeln zu neuem Wachsen angeregt werden. Durch Andrücken ringsum und sorgfältiges Angießen erhalten sie den notwendigen Bodenkontakt.

Pflanzenschätze aus Fernost

Primelfreunde geraten beim Anblick der herrlichen Etagenprimeln aus China und Japan in Begeisterung. Etagenprimeln blühen lanPrimula japonicage, von Mai bis Juni. Nach und nach schieben sie in Etappen ihre Blütenquirle empor. Die schönsten Exemplare können 1 Meter Höhe erreichen. Die einzelnen Arten auseinanderzuhalten, fällt schwer. Primula japonica ist die bekannteste Etagenprimel. Es gibt sie in Rosa, Weiß und Rot. Kräftige Pflanzen in Orangerot bringt Primula bulleyana. Primula – Bullesiana-Hybriden werden wegen der überwiegend erdfarbenen Blüten auch Terrakotta-Primeln genannt. Ein wirkliches Kleinod aus Tibet ist die Orchideenprimel (Primula vialii). Wie Knabenkräuter sehen die aufrechten rosa Blütenstände im Frühsommer aus – eine Attraktion im Beet oder zwischen fernöstlichem Bambus auf feuchtem Boden.

Aussaat im Freien

Frühlingswinde müssen wehen, bevor die Aussaat im Freien beginnt. Keimende Samen brauchen nicht nur Feuchtigkeit, sondern Wärme und viel Sauerstoff. Warten Sie deshalb im März noch einige Tage, bis der Boden abgetrocknet ist und nach Regen nicht mehr schmiert.

Andererseits ist es wichtig, die Samen an den Strom der Bodenfeuchte anzuschließen, die in den feinen Kapillarröhrchen aufsteigt. DamitAussaat am Hochbeet das im Winter entstandene Gefüge nicht durcheinander kommt (und die Samen im austrocknenden Boden liegen), wird im Frühling nicht mehr gegraben, sondern nur mit dem Kultivator oder Rechen die Oberfläche ganz leicht gelockert und feinkrümelig geebnet.

gartenmarker-esschert.jpgNun lassen sich mit Schnüren und Reihenzieher die Beete einteilen. 20-25 cm sind ein gängiger Reihenabstand. Nicht tiefer als 2-5 cm, je nach Pflanzenart, sollen die Rillen sein, denn sowohl die meistens feinen Samen von Salat oder Möhren als auch Erbsen und Bohnen wollen “die Glocken läuten hören”. Möglichst dünnes Auslegen des Samens ist wichtig, dann braucht man später weniger zu verziehen. Geübte lassen ihn Korn für Korn zwischen den Fingern im Abstand von 2-5 cm fallen. Meist wird man ihn ganz vorsichtig aus der geöffneten Samentüte schütteln oder durch leichtes Klopfen herausfallen lassen.

Ziehen Sie nach dem Säen mit der Harke lockere Erde darüber. Wichtig ist das Andrücken mit dem Harkenrücken. Dadurch erhält der Samen Bodenkontakt. Erst danach wird mit feiner Brause gründlich angegossen, ohne den Boden zu verschlämmen. Bis zum Aufgang nicht austrocknen lassen.

Unterschiedliches Saatgut

Manche Jungpflanzen fühlen sich in Gemeinschaft wohler und stützen sich gegenseitig, wenn sie (wie zum Beispiel Bohnen oder Mais) bei vollem Behang umzufallen drohen. Horstsaat: 3-6 Samen legt man in eine flache Mulde und häufelt nach dem Aufgang rundherum an. Markiersaat: Da Möhren lange zum Keimen brauchen, mischt man einige Körner schnell wachsender Radieschen oder Schnittsalat dazwischen. Sie zeigen bald die Reihen auf, erlauben frühzeitig das Lockern und Hacken. Saatbänder: Sie sind eine wertvolle und beliebte Hilfe, wenn man sich das spätere Verziehen sparen will. In Streifen aus Papier ist der Samen schon dünn verteilt in günstigem Abstand ausgelegt. Pillensaatgut: Der oft sehr feine Samen von Salat, Möhren oder Kohl ist mit Tonmehl umhüllt. Damit kann man die Körner gut fassen und gleich im richtigenterrastecker-aussaat.jpg Abstand auslegen. Vlies und Schlitzfolie: Beide halten die Saatbeete lange Zeit feucht und fördern den Aufgang. Günstiges Kleinklima lässt die Jungpflanzen darunter besser gedeihen.

Kommen die ersten warmen Tage, kann die Aussaat-Saison beginnen. Alles, was Sie zur Aussaat im Freien benötigen, erhalten Sie in unseren Gartencentern. Unsere Mitarbeiter geben Ihnen auch gern Tipps zum erfolgreichen Gelingen!