Monatsarchive: Februar 2008

Große Neueröffnung unserer Frühlingsausstellung

Frühlingsfest bei STANZE!

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Gesunde Pracht im Blumenfenster

Wer die richtigen, der warmen Zimmerluft angepassten Topfpflanzen wählt, wird kaum Probleme erleben. Die treten nur bei bestimmten Arten auf, solchen, die sich am falschen Standort befinden. Selten machen Pilzkrankheiten Ärger, dafür können sich Schädlinge umso geschwinder verbreiten. Auch hier gibt es Unterschiede.

Blattläuse zum Beispiel kann man oft schon durch einfaches Abspülen von den Pflanzen befreien, oder es helfen gekaufte Bio-Präparate auf Seifenlaugenbasis. Gut bewährt haben sich auch Blattlauspflaster: die Stiele umwickeln und schon wird ein Insektizid via Saftstrom zu den entlegensten Winkeln geschickt und die Pflanzen sind für lange Zeit geschützt.

Zu den hartnäckigen Feinden unserer Zimmerpflanzen zählen vor allem Spinnmilben, auch Rote Spinne genannt. Mit Neem-Produkten wird das Problem auf Bioart gelöst. Bei Schildläuse reicht oft schon dauernde Kontrolle und Abwaschen mit einem Schwamm oder sonst Einsprühen mit ölhaltigen Mitteln. Wolläuse und Weisse Fliegen (Mottenschildläuse) sind dagegen schwer und nur mit langfristigen Maßnahmen zu bekämpfen.

Auch mit Lizetan-Kombistäbchen kann man Schädlinge bei Topf- und Kübelpflanzen auf einfache Weise bekämpfen. Die praktischen Stäbchen enthalten auch Dünger.Grünpflanzenmix

Sehr wirkungsvoll: die richtige Pflege

Zu trockene Luft und zu hohe Temperaturen sind gewöhnlich die Gründe, wenn Zimmerpflanzen kümmern. Weil geschwächte Pflanzen zuerst befallen werden, ist gute Pflege besonders wichtig. Austrocknen, Übergießen, Nährstoffmangel, zu wenig Licht und vor allem nicht artgerechte Temperaturen lassen Zimmerpflanzen kümmern. Einige Pflanzen sind anfälliger für Schädlinge als andere, zum Beispiel Gerbera, Fuchsien und Aschenblumen (Cineraria) und sie stecken die Nachbarpflanzen an. Problematisch sind leider auch so prächtige Pflanzen wie Samtpappel (Abutilon), Eibisch (Hibiscus), Pantoffelblume (Calceolaria) und Wachsblume (Hoya). Unempfindlich und hart im Nehmen dagegen sind die meisten Epiphyten, wie z.B. Bromelien, Orchideen, Blattkakteen und Pflanzen aus rauem Klima wie die bauchige Flaschenpflanze, Dickfuss oder Madagaskarpalme, Euphorbia oder die beliebte Yucca-Palme.

Frühjahrsboten: Hyazinthen & Co.

Mit bunten Frühlingsfarben für Frühlingsstimmung sorgen. Während draußen die Vögel anfangen, munter zu zwitschern, wecken bunte Blumen gute Laune und bringen die richtige Frühlingsstimmung ins Haus. Im Gartencenter gibt es alles, was man dazu braucht: in Töpfen angezogene Tulpen, Narzissen und duftende Hyazinthen, naturhafte Weiden-Körbchen, südländische Terrakotta oder formschöne Töpfe, die man mit etwas Blumenerde füllt und nach Lust und Laune bepflanzt.

pflanzfertige Frühlingsblumen im Topf

Das Gestalten fällt leicht mit vorkultivierten Blumenzwiebeln in Töpfen aus dem Gartencenter. Ohne Rücksicht auf den sonst notwenigen winterlichen Kälteschock können Sie damit bequem Schalen oder Körbe befüllen. Besonders niedlich und zudem ein wahres Dufterlebnis ist die Kombination von Hyazinthen, kleinblütigen Narzissen und Traubenhyazinthen. In rosa oder blauen Keramikgefäßen ist ihre Erscheinung perfekt.

Frühlingsschalen vor der HaustürSo ein kunterbuntes Feuerwerk aus Zwiebelblumen ist ein wahrer Blickfang und schafft Vorfreude auf das kommende Gartenjahr. Ihrer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alle diese Blumen lassen sich beliebig miteinander kombinieren und gedeihen ohne Probleme in allen Gefäßen. Wer sie als Frühlingsgruß vor die Haustür stellt, sollte allerdings eine geschützte Stelle wählen und vor starkem Frost schützen. Denn sonst ist die hübsche Frühlingspracht allzu schnell dahin.

Tag der Liebe: Valentinstag

Liebe hat viele Gesichter – es ist so einfach, anderen netten Menschen einfach einmal Dankeschön zu sagen und sie mit einem kleinen Mitbringsel oder einem fröhlichen Blumengruß zu beglücken. Wichtig ist einfach die Geste, dass wir an andere denken – sie alle werden sich über einen überraschenden Frühlingsgruß freuen.


Blumen für die Lieb(st)e

Vor allem bei Paaren stehen Blumengeschenke am Valentinstag hoch im Kurs. Ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen des PartnersBBH Valentinstag und die Arme voller Blumen: Frühlingsgefühle mitten im Winter sind garantiert! Es muss nicht immer der Rosenstrauß in leuchtendem Rot sein: erlaubt ist, was gefällt und zum Beschenkten passt. Farbenfrohe bunte Sträuße, z.B. aus Anemonen, Gerbera, Mohnblumen, Hyazinthen oder Tulpen in Signalfarben eignen sich besonders für die unkomplizierte, lebenslustige Partnerin. Zurückhaltender wirken Blumen in Pastelltönen oder zarte Gewächse wie Nelken, kleine Röschen, Ranunkeln oder Margeriten. Und liebt die elegante Freundin den großen Auftritt, dann liegt er mit edlen Orchideen, langstieligen Rosen oder bezaubernden Lilien goldrichtig.

Foto: BBH

Valentinstag ist nicht nur etwas für verliebte Pärchen. Auch Menschen, die uns am Herzen liegen, Familie, Freunde, gute Nachbarn, Chefs und Mitarbeiter(innen) wissen einen bunten oder duftenden Gruß zu schätzen. In Ihrem Gartencenter finden Sie viele charmante Ideen für eine kleine oder große Valentins-Überraschung.

Tipp: Frühgemüse im Gewächshaus

Die Tage werden wieder länger und die Pflanzen stellen sich aufs Frühjahr ein. Süß-würziger Treibkohlrabi, Radieschen, früher Salat oder Stielmangold können jetzt im warmen Gewächshaus in Kistchen oder Töpfe ausgesät und bereits nach 5-6 Wochen ausgepflanzt werden.


Zur Osterzeit sind die ersten frischen Gemüse dann erntereif. Das setzt ein geheiztes Gewächshaus voraus. Gibt es keine Heizung, könnGewächshaus mit Frühgemüseen Sie trotzdem schon von den ersten milden Tagen profitieren, allerdings mit Gemüsen, die weitaus robuster sind. Ein leichter Frost macht Schnitt- und Pflücksalat, frühen Radieschen wie ‘Saxa’, ‘Marabelle’, ‘Juwasprint’ und ‘Eiszapfen’ oder den rotweissen ‘Pernot’ und Rettichen wie ‘Rex’, ‘Marktgärtner’ oder ‘Neckarruhm weiss’ wenig aus. Auch Spinat, schnell wachsende Gartenkresse, Salatrauke und Winterportulak können Sie jetzt schon auf Beeten aussäen. Die ersten Ernten gibt es dann ab März.

Neues aus dem Kräutergarten

Kräuter stecken nicht nur voller Vitamine und heilkräftigen Wirkstoffen. Sie wecken den Appetit, fördern die Verdauuung und sind gesund. Doch damit nicht genug: sie schmecken und duften herrlich und geben Gerichten eine aromatische Würze. Wir stellen Ihnen einige der besonderen Neuheiten im diesjährigen Sortiment der Pflanzenzüchter vor.


Minzsorten für einen echten WohlfühlgartenHexenkräuter Minzgarten

Allgemein bekannt ist bereits die wohltuende Wirkung der frischen Minze. Allein schon der herrliche Minzduft, der den Blättern entströmt, belebt und erfrischt zugleich. Ganz zu schweigen von dem wohlschmeckenden Minzaroma, das sich besonders in frisch aufgebrühten Tees entfaltet. Verantwortlich dafür ist das in ihr enthaltene Menthol. Es gibt den typischen, frischen Minzgeschmack und wirkt beruhigend und appetitanregend für den Magen. Außerdem verschafft es wohltuende Linderung bei Erkältungen. Von der Minze gibt es mittlerweile eine schier unerschöpfliche Anzahl von Sorten und Arten. Die interessantesten sind in dem neuen Pflanzen­programm ‘ Hexenkräuter Minzgarten’ von Kiepenkerl zusammen­gestellt. Es enthält die Echte Pfefferminze `Cinderella´, die beliebte Schweizer Minze ‘Swiss’ mit ihrem leichten Zitrusduft, die Marokkanische Minze ‘Marokko’ mit einem kräftigen Spearmint-Aroma, die Ingwerminze ‘ Ginger’ mit dekorativen gelb-grün panaschierten Blättern, die krause Minze ‘Crispa’ und als echten Hit die Schoko-Minze ‘Chocolate’. Sie duftet herrlich nach dunklerPfefferminz-Schokolade.

Foto: Kiepenkerl

Baldrian für ruhige Stunden

Quedlinburger Saatgut - BaldrianBaldrian ist bekannt für ihre beruhigende Wirkung. Nervöse, unruhige Menschen fühlen sich nach einem Teelöffel voll Baldrian-Tinktur merklich ruhiger und angenehm erfrischt. Die heimische Pflanze gedeiht sowohl auf feuchten als auch auf trockeneren Böden. Ob sonnige oder halbschattige Lage ist nicht entscheidend. Der Baldrian wird sich über mehrere Jahre bis zu einer Größe von 150 cm üppig entwickeln, sobald er einmal Fuß gefasst hat, ohne lästig zu werden. Die Blüten verströmen einen angenehmen aromatischen Duft, der in großer Zahl Insekten anlockt – willkommene Nützlinge und Blattlausjäger, aber auch viele Schmetterlinge. Aus den Seitentrieben schieben sich weitere Blüten hervor, so dass sich die Pflanze insgesamt locker verzweigt und ein gefälliges Aussehen zeigt, das in den Kräutergarten, aber auch in den Ziergarten passt.

Foto: Quedlinburger Saagut

Koriander, das Modekraut der exotischen Küche

Hinter dem Geschmack des Korianders (Coriandrum sativum) verbirgt sich ein uraltes Gewürz, mit einem feinen Hauch des Orients,Blattkoriander Sperlings Marino Indiens und Asiens vermengt. Jeder kennt die würzigen Samenkügelchen oder das fein geriebene Pulver aus der Weihnachtsbäckerei. Wussten Sie auch, dass Koriander ein wichtiger Bestandteil des original indischen Currys ist? Es ist eines der ältesten und am weitesten verbreiteten Gewürze. Das zarte, etwa kniehohe Kraut erscheint im Juni bis Juli mit feinen weiß bis ganz zartrosa gefärbten Doldenblüten. Bald entwickeln sich Fruchtstände. Doch schmecken die Blätter ganz anders als das Korianderkorn und ersetzen in der orientalischen Küche Petersilie oder Kerbel. Wie diese sollte man die Blätter sparsam verwenden. Der neue Blattkoriander `Sperling’s Marino’ schmeckt nach Curry, Muskat und Ingwer und dient als pikante Würze für orientalische Gerichte oder zum Verfeinern von Salaten.

Foto: Sperli