Monatsarchive: Dezember 2007

Komm zu Stanze’s Weihnachtszauber!

 
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Stimmungsvolle Geschenkideen

Jetzt ist die Zeit der Weihnachtsmärkte, auch in unseren Gartencentern. Groß ist die Auswahl an weihnachtlichen Gestecken, stimmungsvollen Dekorationen und Geschenken, die das Gärtnerherz erfreuen. Sind Sie noch auf der Suche nach einer zündenen Geschenkidee? Dann schauen Sie rein und lassen sich von unserem vielfältigen Angebot inspirieren. Hier werden Sie garantiert fündig.

Edles für die DameEdles für die Dame

Perfekt aufeinander abgestimmt ist dieses Ensemble in Rot. Weihnachtlich glänzen die Übertöpfe der Pflanzen. Sie schimmern sanft das warm flackernde Licht der Kerze wieder. Passend dazu auch die Auswahl der Pflanzen: eine Kalanchoe in dunklem Rot und kräftigem Blattgrün wirkt sehr festlich, die Zimmerpflanze mit ihrer etwas skurrilen Blattform lockert das Ganze munter auf.

Skurriles für den HerrnSkurriles für den Herrn

Pflanzen mit viel Blattgrün nehmen im Büro meist zuviel Platz weg. Wie wäre es da mit einer unkomplizierten Crassula Ovata. Sie nimmt kaum Raum ein, sorgt für grüne Abwechslung im Zimmer, ist äußerst pflegeleicht und lustig anzuschauen. Eine passende Zimmerpflanze für den Herrn.

Foto: BBH

Knuffiges für KinderTeddies

Sind diese beiden Teddys nicht allerliebst? Von den Kindern werden sie bestimmt gleich ins Herz geschlossen. Kuschelig weich und bärig süß sind sie die perfekten Partner zum Spielen, Knuddeln und Kuscheln für das Bett. Eine größere Auswahl an Teddies und lustigen Spiel-Figuren finden Sie in unserer Weihnachtsabteilung.

Tipp: Weihnachtsstimmung im Christrosen

Wollen Sie sich schon frühzeitig in Stimmung bringen? Dann gehen Sie am besten ins Gartencenter und halten Ausschau nach weissen Christrosen. Neue Züchtungen davon blühen schon ab Mitte November, gerade richtig zum Bepflanzen von Schalen, als natürliche Winterdekoration oder auch fürs Staudenbeet.

Der Winter bringt jetzt ungemütliches frostiges Wetter, doch für das Staudenbeet im Freien beginnt schon eine neue Jahreszeit. Von derWinterzauber mit Christrosen heimischen Christrose (Helleborus niger) gibt es neue Züchtungen wie ‘HGC Josef Lemper’ oder ‘Green Corsican’, die schon vor der Adventsszeit aufblühen und bis März stimmungsvoll für Vorfrühlingslaune sorgen. Früher galten Christrosen als schwierig, doch die neuen kräftigen Pflanzen aus Stecklingen beweisen das Gegenteil.
Besonders ansprechend sind die winterharten Dauerblüher zunächst als Hingucker in Gefässen. Später kann man sie an halbschattigen oder schattigen Stellen auspflanzen im Vorgarten, Steingarten oder am Fuß von Gehölzen. Weisse Christrosen blühen ab Dezember, später folgen Lenzrosen (H.x orientalis) in Rosa oder Weinrot.

Foto: Kiepenkerl

Cattleya – die Schönheit aus dem Regenwald

Die Blüte der ersten Cattleya-Orchidee in London wurde noch mit einer aufwändigen Party gefeiert. In ihrer tropischen Heimat im südamerikanischen Regenwald (von Guatemala bis Brasilien) wachsen die schönsten aller Orchideen als Aufsitzer (Epiphyten) hoch oben in Bäumen.

Schon lange gibt es die Pflanzensammler nicht mehr, die unter Lebensgefahr hinaufkletterten, um die begehrten Pflanzen zu ergreifen. Nur ein Bruchteil der Pflanzen erreichte übrigens die betuchten Liebhaber in Europa, denn fehlendes Wissen über die Kultur von Orchideen und primitive Transportbedingungen ließen bis zur Ankunft viele der Schätze verderben. Doch das ist alles längst vorbei. Moderne Zuchtmethoden aus Zellkulturen und neue Kreuzungen haben inzwischen aus empfindlichen Schönheiten pflegeleichte Zimmerpflanzen gemacht. Viele von ihnen gedeihen sogar ohne Gewächshaus am Fensterbrett.

Cattleya-HybrideDie schönsten Cattleyen blühen in den Wintermonaten, je nach eingekreuzter Art von Oktober bis Februar. Aber es gibt auch Frühjahrsblüher wie die zweifarbige C. bicolor oder die kleinblütige C. intermedia mit ihren Hybriden. Im Sommer blühen C. dowiana, C. gaskelliana, C. mendelii und im Herbst die besonders blühwillige violettrosa Cattleya bowringiana und die zarte C. labiata. Alle Cattleyen leben von winzigen Mengen an Nährstoffen, die sich durch verrottende Blätter ansammeln oder als Luftverunreinigungen mit dem Regenwasser ausgewaschen werden. Vorräte werden in verdickten Pseudobulben gespeichert. Cattleyen sind also sehr genügsam und überstehen leicht 2-3 Urlaubswochen ohne Pflege. Nachdem die Pflanzen je nach Art ein oder zwei hartlaubige Blätter getrieben haben, folgt nach einer kurzen Reifepause mit kühleren Temperaturen eine Blattscheide, aus der sich die Blüten schieben.

So pflegen Sie richtig:Orchideenerde

Cattleyen lieben rund ums Jahr einen hellen Standort ohne direkte Sonne (Verbrennungsgefahr!). Achten Sie darauf, dass sich die vielen Luftwurzeln gut entwickeln können – also mit weichem Regenwasser besprühen, vor Schnecken und Asseln schützen. Zimmerwärme von 20-30 Grad mit Nachtabsenkung bis auf 16 Grad bekommt ihnen gut. Den Sommer können die Pflanzen im Freien im Schatten eines Baumes aufgehängt verbringen. Vorsicht mit dem Düngen: nur im Sommer alle 2-3 Wochen mit der halben Menge eines Blumendüngers oder mit einem speziellen Orchideendünger nach Vorschrift. Alle 2-3 Jahre wird umgetopft in spezielles, luftiges Orchideensubstrat (niemals in Blumenerde). Eine günstige Zeit dafür ist die Ruhezeit nach der Blüte. Trennen Sie mit einer Gartenschere den über den Topfrand ragenden Neutrieb ab, drehen Sie die Luftwurzeln vorsichtig in einen eher kleinen Topf, füllen Sie als Drainage einige Kieselsteine und anschließend das Orchideensubstrat hinein. Vorsichtig feststopfen und erst nach 3-4 Tagen mäßig befeuchten. Das regt die Bildung neuer Wurzeln an.

Viele schöne Cattleyen-Sorten finden Sie in unseren Gartencentern! Ein schönes Weihnachtsgeschenk, nicht nur für Orchideenkenner!

Naschobst aus dem Wintergarten

Exotisches Obst aus eigener Ernte zählt zu den Höhepunkten der meisten Wintergartenbesitzer. Als Zugabe füllt sich der Raum mit dem betörenden Duft der Blüten und später auch der reifenden Früchte.

Ein Kalthaus ist ideal für Mittelmeerpflanzen, zu denen fast alle für den Wintergarten geeigneten Obstarten zählen. Hier können die Pflanzen das ganze Jahr über stehen oder nur zum Überwintern hereingebracht werden. Mit Hilfe einer elektrischen Zusatzheizung läßt sich die Temperatur die Wintermonate über auf 6 – 10 C halten. Gelegentlich wärmere Tage schaden nicht, doch lüften Sie kurz, wenn die Sonne den Raum zu stark aufgeheizt. Dabei darf kein Frost an die Pflanzen dringen.

Pflanzen, die Erfolg versprechenOrangen im Wintergarten

Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen, Mandarinen, Grapefruit oder auch die kleinfrüchtigen Kumquats gehören zu den interessantesten Fruchtgehölzen, die Erfolg versprechen. Mit ihren zarten, sehr angenehm duftenden Blüten und dem kräftig grünen Laub bieten sie immer einen erfreulichen Anblick, besonders wenn bereits farbige Früchte daran hängen. Sie lassen sich gut in Kübeln kultivieren. Mit Ausnahme der Zitrone, die sich aus einem Kern heranziehen läßt, sollten für einen sicheren Fruchtertrag alle genannten Arten veredelt sein. Kumquat, die chinesische Orange, trägt eine Menge längliche, kleine Früchte mit dünner Schale. Sie besitzen einen bittersüßen, intensiven Geschmack und werden mit der Schale roh, oder zu Marmelade verarbeitet gegessen. Der zierliche Strauch wird bis zu 1,5o m hoch. Die übrigen Zitrusarten entwickeln sich als kleine Bäume und benötigen im Herbst einen Rückschnitt, damit die Zweige nicht zu breit ausladen.

AndenbeereFeigen wachsen und fruchten an einer sonnigen Stelle auch im Wintergarten leicht und unproblematisch, vorausgesetzt, der Topf bleibt immer an der gleichen Stelle. Von Mai bis August hat sich im Freien ein leichter Sonnenschutz in der Mittagszeit bei sehr hoher Sonneneinstrahlung bewährt. Andenbeeren (Physalis peruviana)bringen ungewöhnliche Früchte hervor. Sie sind von einer papierähnlichen Hülle umgeben, die einer Lampionblume gleicht. Die im Herbst reifenden süßsäuerlichen Beeren liegen im Geschmack zwischen Stachelbeeren und Mirabellen. Die Pflanzen lassen sich im Frühjahr aus Samen heranziehen und ähneln in der Aufzucht und Pflege den Tomaten.

Im Gartencenter stehen im Frühjahr auch fertige Pflanzen bereit, die sich in Kübeln prächtig entwickeln.

Eleganter Blütenzauber zur Weihnachtszeit

Die prachtvoll blühenden Amaryllis sind ein besonders schöner Blumenschmuck zu Weihnachten. Die heutigen Kulturformen mit riesigen Blüten und wundervollen Farben entstanden aus mehreren in Südamerika beheimateten Arten. Mit den blühfertig zum Flor im Winter präparierten Amaryllis-Zwiebeln von Kiepenkerl können Sie Freunden und Verwandten eine besondere Freude machen. Amaryllisblüte
Die Kultur ist einfach und sicher, denn der Erfolg ist bei den pflegeleichten Amaryllis schon vorprogrammiert. Man setzt die großen fleischigen Zwiebeln 3-5 cm tief in Topferde, gießt leicht an und schon schieben sich die kräftigen Stiele mitten im Winter auf einer Fensterbank hervor. Bald folgen riesige ausdrucksvolle Blüten, die vor allem Kinder in Erstaunen setzen. Erst wenn die Töpfe durchwurzelt sind, folgen die riemenförmigen Blätter nach.

Amaryllis MoonlightDas Neueste sind großblütige Amaryllis in Gelb – einer Farbe, die man bislang im Sortiment kaum kannte. ‘Moonlight’ heißt die Züchtung mit schwefelgelben, trichterförmigen Blüten, die prächtigen Lilien ähneln. Sie beeindrucken durch eine enorme Größe, außerdem schieben sich aus einer Zwiebel zwei bis drei Blütenstände hervor. ‘Moonlight’ kann wie die meisten der heute erhältlichen Amaryllis als „präparierte” Zwiebel durch eine Temperaturbehandlung schon zur Weihnachtszeit blühen, ansonsten fällt die Blütezeit – je nach Zeitpunkt des Eintopfens – in den Spätwinter.

Pflanztipp: Beachten Sie beim Eintopfen zwei Regeln: Die Zwiebel sollte nicht tief im Topf verschwinden, sondern zur Hälfte aus der Pflanzerde ragen. Gießen Sie außerdem nicht sofort gründlich, sondern feuchten Sie nur leicht an, so lange, bis sich der Blütentrieb samt Knospen aus der Zwiebel schiebt. Bei zu viel Nässe erscheinen zuerst die Blätter und die Blüten könnten ausbleiben.