Monatsarchive: November 2007

2.12.2007 Große Adventsausstellung bei Stanze

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Willkommen zu unserer Adventsausstellung!

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Zimmerpflanzen heben das Raumklima

Foto BBH ZimmerpflanzenHaben Sie in den Wintermonaten oft Halskratzen? Schuld daran ist meist trockene Raumluft. Hat sie weniger als 40% Luftfeuchte, fühlt man sich unbehaglich, die Schleimhäute trocknen aus, Viren und Bakterien können sich leichter ausbreiten. Grund genug, etwas dagegen zu tun. Frischgrüne Pflanzen sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch natürliche Luftbefeuchter. Bis zu 97% des Giesswassers gibt zum Beispiel das Zyperngras (Cyperus alternifolius) an die Umgebung zurück. Immer durstig ist die Goldfruchtpalme (Chrysalidocarpus lutescens). Viel Wasser braucht auch die Zimmerlinde (Sparmannia africana), das sie luftverbessernd über ihre eleganten Wedel verdunstet.

BirkenfeigeDie Pflanzen schmücken Büros und Wintergärten. Wasserverdunstung ist ein biologischer Vorgang, den die grossen Blätter der exotischen Dieffenbachia aus dem Regenwald perfekt beherrschen. Die schöne Pflanze wirkt auch gegen Formaldehyd.Fast jede Pflanze ist deshalb ein Plus, doch einige von ihnen können auch Schadstoffe zerlegen. Wunderwirkungen darf man zwar nicht erwarten, doch immerhin schafft es eine grössere Birkenfeige (Ficus benjamina), täglich den Nikotin-Qualm von 2 Zigaretten in einem 4×2 Meter-Zimmer abzubauen. Für Raucherzimmer ist die bekannte Pflanze deshalb ideal. Sie ist leicht zu pflegen, vor allem in der bequemen Hydrokultur und in Tongranulat (Leca, Seramis).
Auf das krebsverdächtige, allergieerregende Formaldehyd hat sich nach einer NASA-Studie der Drachenbaum (Dracaena) spezialisiert. Mit Hilfe von Bakterien im Wurzelraum macht er den Giftstoff unschädlich.
Auch so bekannte Zimmerpflanzen wie Efeutute (Epipremnum), Goldfrucht-Palme (Chrysalidocarpus), Einblatt (Spathiphyllum) und Schefflera gingen als biologisch wirksame Filteranlagen aus zahlreichen Versuchen hervor. Sie sind wahre Alleskönner, die einen festen Platz im Haus verdienen – der Gesundheit zuliebe.

Unsere Gartencenter halten ein großes Angebot dieser Zimmerpflanzen für Sie bereit. Dazu noch ein schöner Topf und schon können Sie Ihre Wohnung mit wohltuendem und dekorativen Grün verbessern.

Winterliche Dekoideen

Mit Zweigen, Früchten, Zapfen, Trockenblumen und winterlichem Lichterglanz basteln, das schafft auch draußen Gemütlichkeit. Mit haltbaren Naturdekorationen bieten sich beim Blick aus dem Fenster trotz Eis und Schnee garantiert schöne Aussichten.Winterdeko im Balkonkasten

Warum soll der Winter so langweilig sein? Der Garten hat auch zu dieser Jahreszeit noch manche verborgene Schönheit zu bieten. Zum Beispiel die märchenhaft glänzenden violetten Beeren vom Liebesperlenstrauch (Callicarpa bodinierii), leuchtend rote Früchte von Stechpalme (Ilex), vom Feuerdorn (Pyracantha) oder von der Felsenmispel (Cotoneaster). Damit daraus ganz einfach ein bis zum Frühjahr haltbarer Hingucker für die Terrasse wird, bepflanzen Sie einen gefällig wirkenden Korb mit immergrüner Scheinbeere (Gaultheria mucronata), die hübsche violettrote Beeren trägt und fügen noch einen Topf mit immergrüner zierlicher Muehlenbeckia hinzu. Stecken Sie noch einige Zweige und nach Geschmack Deko aus unseren Gartencentern hinzu und schon ist der attraktive Stimmungsbringer perfekt. Nicht vergessen, an frostfreien Tagen zu gießen.

ZierkohlZierkohl verträgt zwar nur bis – 8 Grad Frost. Trotzdem bleibt er mit malerischen Farben bis ins Frühjahr attraktiv und hat sich zur Beipflanzung in Balkonkästen bewährt. In Schalen und Balkonkästen mit einer frostbeständigen Dauerbepflanzung aus Zwergkoniferen gedeihen auch die Schneeheide (Erica carnea), die neuen attraktiven Sorten der Knospenheide (Calluna vulgaris) und der Zwergkalmus (Acorus gramineus) sowie zahlreiche attraktive Blattstauden wie z.B. Günsel (Ajuga), die man im Frühling im Garten auspflanzen und damit weiter nutzen kann. Mitten im Winter, ab Dezember, öffnen die edlen weißen Christrosen (Helleborus niger) und die etwas später blühenden Lenzrosen (Helleborus-Orientalis-Hybriden) ihre Knospen.

Weihnachtlich wird es in Balkonkästen, Schalen oder Töpfen durch beigefügte Deko aus Kiefern-, Tannen- oder Zedernzapfen, durch bunte Glaskugeln, Windlichter oder Trockenblumen, die den ganzen Winter hindurch ihre Farbe halten. Ein Hit sind auch die sternartigen Fruchtstände des Zierlauchs (Allium christophii), die sich bei Raureif und Schnee sehr attraktiv präsentieren. Schlendern Sie durch den Garten und schneiden Sie ab, was Ihnen gefällt.

In unseren Gartencentern finden Sie alles, was Sie für ihre winterliche Deko brauchen. Auch wenn Sie keinen Garten haben, erhalten Sie bei uns neben attraktiven Steckelementen und Lichterketten auch Beerenschmuck und natürlichen Zierat. Lassen Sie sich von unserer beispielhaften Deko inspirieren!

Bewirtung für gefiederte Wintergäste

SChwegler VogelhausDas bunte Treiben am Vogelhaus kommt Jung und Alt gelegen. Doch nicht jede Konstruktion ist richtig, die malerisch aussieht und deshalb gefällt.SChwegler Vogelhaus hoch

Wichtig ist ein Schutz gegen Katzen und Marder. Hängen Sie das Futterhaus unerreichbar auf oder befestigen Sie es auf einem freistehenden, ca. 2 Meter hohen Pfahl. Eine ringförmige Schürze hält aufkletternde Räuber fern. Naturschützer schlagen vor, erst zu füttern, wenn draußen eine geschlossene Schneedecke liegt und die Vögel ihr übliches Futter nicht finden können. Endet der Winter, dann sollte auch Schluß sein mit der menschlichen Hilfe, damit die Vögel die eigene Nahrungssuche nicht verlernen. Denken Sie auch an Obst – es dient den Insektenfressern als winterlicher Ersatz für Maden.

Günstig, zweckmäßig aber nicht formschön ist ein regensicherer Futtersilo, der von oben befüllt wird und nicht mehr herausfallen läßt, als die Vögel verzehren. So bleibt das Futter immer trocken und quillt nicht auf.

Für jeden Geschmack

Aus solidem, pflegeleichtem Robinienholz gefertigt gibt es formschöne Vogelhäuser im Handel. Bei diesem Natur-Material wird nie ein Anstrich nötig sein. Günstig ist ein umlaufender Rand, der den Vögeln zum Klammern dient und das Futter vor dem Wegfliegen schützt. Man kann die Futterhäuschen auf einem Pfosten befestigt oder auch aufhängen.

Vogelhaus SchweglerBequem zu bedienen, stabil und gut durchdacht sollten auch selbstgebaute Vogeldomizile sein. Hierfür bietet sich auch verzinktes und wetterfest gestrichenem Metall an. Mit Reet bedeckt passt diese repräsentative Vogelvilla in viele Gärten, sowohl auf die Terrasse als an den Teich. Achten Sie beim Bau auf einen extra geschützten Futterplatz im Inneren.

Ob fertige Häuser oder zum Selbstbau – lassen Sie sich gern in unseren Gartencentern beraten, wie Sie am besten für unsere gefiederten Freunde sorgen können. Auch von Vogelfutter können wir Ihnen eine große Auswahl bieten.

Fotos: Schwegler

Tipp: Rasenmäher auf den Winter vorbereiten

Bei Elektromähern genügt es schon, die Geräte zu reinigen und den Mäher trocken wegzustellen. Hat der Mäher einen Akku, nimmt man ihn ab und stellt ihn warm und trocken auf. Benzinmäher sind damit noch nicht zufrieden.Rasenmäher von Wolf Garten

Das Öl kann man über Winter in der Maschine belassen und erst im Frühjahr, falls nötig, durch neues ersetzen, wenn die Rasensaison beginnt. Ganz wichtig ist jedoch das völlige Ablassen des Benzins. Bleibt es im Tank, setzen sich Inhaltsstoffe ab und die Düsen verstopfen. Im Frühjahr ist dann der Start nicht nur mühsam, sondern er kann ganz misslingen, was eine aufwändige Reinigung in der Werkstatt zur Folge hat. Nutzen Sie den Winter, um die Messer zu kontrollieren und bei Bedarf zu schärfen oder durch neue zu ersetzen.

Warm eingepackt – Winterschutz

Ski hin und fröhliches Rodeln her – nicht jeder freut sich, wenn die kalte Jahreszeit naht. Für manche PflanzenVidex - Winterschutz Motive bedeutet sie Stress und Überlebenskampf. Doch mit einigen einfachen, aber sehr wirksamen Hilfen können empfindliche Stauden und Gehölze gut über den Winter gebracht werden.

Einwintern von RosenAbdecken schützt vor frühem Austrieb

Rosen schützt man schon beim Pflanzen vor stärkeren Frostschäden: die Veredelungsstelle soll immer 2 Fingerbreit oder 5 cm unter das Erdniveau fixiert werden. Wird dann noch zusätzlich mit Erdreich rundum angehäufelt, ist das Überleben der Pflanze gesichert. Das Abdecken mit Reisig hat den Sinn, allzu frühes Austreiben durch Schattieren zurückzuhalten. Rosenstämmchen kann man zu Boden biegen und die Krone mit Laub, Reisig oder Erde bedecken. Das hilft gegen Schäden durch Wind und Frost.

Auch Stauden wissen eine leichte Schattierung durch Reisig zu schätzen, ebenfalls eine 4-5 cm hohe Mulchschicht aus halbverrottetem Kompost, die erst kurz vor dem Winter ausgebracht wird. Später, nach der endgültigen Umsetzung, ernährt sie die Pflanzen. Statt Kompost kann man auf Staudenbeeten oder unter Gehölzen auch eine dünne Laubschicht ausbringen. Der Mulch hält den Boden schön warm und lässt das Bodenleben aktiv bleiben.Videx Winterschutz

Vliese, Folien und Bastmatten als Abdeckung

Ein Schutz mit aufgelegtem Vlies, einem feinen weißen Gespinst, ist bei empfindlichen oder neu gepflanzten Stauden empfehlenswert – der Wind kann sie dann weniger austrocknen. Windschutz und der leichte Schatten wirken sich positiv aus, mildern an sonnigen, kalten Tagen die enormen Temperaturunterschiede von sonnig beschienenen und damit warmen Stellen zu den im Schatten liegenden Pflanzenteilen. Das Weißen der Baumstämme mit umweltschonenden Mitteln lässt solche Unterschiede nicht entstehen, reflektiert die wärmenden Strahlen und rettet so vor allem größeren Gehölzen das Leben. Den gleichen Effekt – nämlich extreme Unterschiede zu vermeiden, hat das Einhüllen von Rosenstämmchen in große Lochfolienbeutel, in Vlies oder in Bastmatten, die Sie in unseren Gartencentern erhalten. Einfache Folie ist ungeeignet, da sie keine Entlüftung erlaubt.

Foto: Videx