Monatsarchive: Februar 2007

Üppig grün und knallig bunt: Anthurien

Blüte der AnthurieVorbei sind die Zeiten, als Anthurien nur kostbare Schnittblumen waren. Jetzt gibt es unempfindliche Zimmerformen, die mit großen Blättern und herrlichen Blüten zu den Top Ten der Zimmerpflanzengehören. Erschwinglich sind Sie geworden und pflegeleicht. Doch der Hauch von Luxus ist geblieben. Anthurien sind heute auch repräsentative Geschenke für Liebhaber des Besonderen. In unseren Gartencentern finden Sie immer eine erlesene Kollektion dieser aufregenden Aronstabgewächse, die direkt aus dem Urwald zu stammen scheinen.

Rote AnthurieFarbenspiel und Formenzauber

Besonders die großblütigen Hybriden von Anthurium andreanum – der klassischen Schnittblume aus dem tropischen Südamerika – bringen topmoderne Effekte in Ihr Heim. Mit ihren glänzenden flaschengrünen Blättern sind sie auch außerhalb der Blütezeit attraktive Blattpflanzen. Die eigentlichen Blüten sind übrigens nur stecknadelkopfgroß und sitzen wie bei allen Aronstabgewächsen zu Hunderten an dem Blütenkolben. Die leuchtende Farbe liefert das Hochblatt. Es ist je nach Sorte leuchtend rot, zartrosa oder sogar reinweiß gefärbt. Reizvolle zweifarbige Sorten mit grünen Rändern gibt es ebenfalls.

Kleine Schwestern und große Brüder

Schon seit den fünfziger Jahren ist die Kleine Flamingoblume (Anthurium scherzerianum) eine beliebte Zimmerpflanze. Sie ist in allen Teilen zierlicher und der Blütenkolben ist bizarr geringelt wie ein Schweineschwänzchen. Gerade in etwas höheren Gefäßen kommt die Gestalt der Pflanzen gut zur Geltung. Und noch ein Tipp: Stellen Sie doch gleich eine Reihe von Anthurien in gleichen Töpfen auf. Das ist ein echter Hingucker! Beeindruckende Solitärpflanzen sind dagegen die unscheinbar blühenden Blattanthurien. Gerade die neue Generation, zum Beispiel die Sorte ‘Renaissance‘, bringt kompakte und Aufsehen erregende Dekorationspflanzen, die längst nicht mehr so anspruchsvoll wie ihre Vorfahren aus dem Dschungel sind.

Weniger ist mehr…Anthurie rosa

Die Pflege von Anthurien ist eigentlich ganz einfach. Sie wollen einen hellen bis halbschattigen Standort ohne pralle Sonne, die die großen Blätter bleich werden ließe, und eine angemessenen Luftfeuchtigkeit durch gelegentliches Übersprühen mit Wasser. Das hält die Pflanzen gesund ebenso wie eine regelmäßige Düngung. Und weil Anthurien von Natur aus salzempfindlich sind, empfehlen wir einen Orchideendünger. Bei herkömmlichen Zimmerpflanzendüngern sollten Sie allerdings nur die Hälfte der angegebenen Konzentration verwenden. So bleiben die Blütenwunder lange schön.

Tipp: Frühere Ernten durch Lochfolie und Vlies

Frühbeet-VliesBevor andere Gartenbesitzer den Garten bestellen, können Sie schon Mitte bis Ende April die ersten Ernten von Salat und Radieschen genießen. Dabei sind gelochte Folie und das federleichte Vlies besonders hilfreich.

Sind die Beete damit abgedeckt, wird Sonnenwärme eingefangen und der Boden erwärmt sich viel effektiver. Gerade im wechselhaften Wetter des Vorfühlings können Sie durch den Wärmegewinn das erste Gemüse um 3-4 Wochen früher ernten. Lochfolie und Vlies werden nach der Aussaat über die Beete gebreitet und an den Rändern mit Kunststoffhaken befestigt. Damit sie nicht wegfliegen, kann man sie auch an den Rändern mit Erde oder Latten beschweren. Weil beide Materialien nicht nur luft- sondern auch wasserdurchlässig seind, kann man wie üblich bequem mit der Brause gießen.

Endlich Frühling!

Endlich erwacht die Welt aus ihrem Winterschlaf. Gelbe PrimelDie ersten Haselkätzchen sind zu sehen und die Natur scheint aufzuwachen. Wer nicht warten mag, bis die ersten Narzissen ihre Knospen vorwitzig aus der Erde stecken, darf trotzdem aus dem Vollen schöpfen.

Primel pinkNach dem winterlichen Grau sind kräftige Farben und zarte Düfte das beste Signal für den Beginn des Frühlings. Sehnen auch Sie sich nach Sonnenschein und frischem Grün? In unseren Gartencentern halten wir vorgetriebene Primeln, Narzissen, Traubenhyazinthen und viele andere Frühlingsblumen für Sie bereit. Schmücken Sie Ihr Zuhause mit fröhlichen Farben und den schönsten Blumen!

Farben, Farben, Farben…

In zahllosen Farbtönen zwischen Gelb und Rot bezaubert die Primel uns. Am besten entwickelt sie sich im Zimmer an einem nicht zu hellen Platz, ohne direkte Mittagssonne. Gleichzeitig sollten die Pflanzen nicht zu warm stehen: Bei zehn bis zwölf Grad entwickeln sie wunderschöne Blüten, die lange Zeit halten. Platzieren Sie sie auf Terrasse und Balkon, sollten Sie einen frostfreien Standort auswählen oder sie bei niedrigen Temperaturen ins Haus holen. Da Primeln meist in recht kleinen Töpfen stehen und muss man besonders darauf achten, sie gleichmäßig feucht zu halten. Gelbe Blätter und welkende Blüten sollten Sie regelmäßig entfernen. Nur dann bilden sich immer neue Knospen.

Wie wär’s mit einem ‘Tête-à-Tête’ ?

‘Tête-à-Tête’ ist eine Narzissensorte mit kleinen Blüten, die durch Reichblütigkeit und lange Blütezeit besticht. Mit viel Glück zeigt sie ihre StieleNarzisse ‘ Tete a Tete’ mit bis zu drei strahlend gelben Blüten bis zu vier Wochen lang. Nur etwa 20 Zentimeter hoch werden die zierlichen Blumen und passen daher gut in Rabatten oder Balkonkästen. Ab September können Sie die Zwiebeln auch in den Garten pflanzen.

Schenken Sie den Frühling!

Wer die zündende Geschenkidee sucht, ist in unseren Gartencentern genau richtig. Denn hier halten wir die verschiedensten bepflanzten Gefäße für sie bereit. Ob niedlicher Korb, bunter Keramiktopf oder extravagantes Glasgefäß, hier finden Sie immer eine individuelle Geschenkidee. Und auch die Pflanzen können Sie selbst zusammen stellen. Natürlich können Sie sich mit unseren Geschenkideen auch wunderbar selbst belohnen.

Gesund und lecker – neue Kräuter

Großmutters Kräuterküche wird hoch gerühmt, doch an Vielfalt konnte sie dem heutigen Angebot keinesfalls das Wasser reichen. Ob asiatische, mexikanische, indische, oder mediterrane Heil-, Würz- und Küchenkräuter – die neue Vielfalt enthält manch interessantes Würzkraut, das auch im Winter auf der Fensterbank gedeiht.

Schnitt-KnoblauchAttraktiv in Gefäßen

Kräuter werden meist als nützlich angesehen. Doch unter ihnen gibt es viele, deren Blätter und Blüten eine wahre Zierde sind. Sie passen sich dekorativ ins Staudenbeet ein, schmücken Balkonkästen und Töpfe oder lassen sich wie Chinesischer Schnittknoblauch, Zimmerknoblauch oder Dill sogar für Floristik benutzen.

Chinesischer Lauch oder Schnittknoblauch (Allium tuberosum) bringt im August-September straffe, feste Stiele hervor, die von einer Dolde haltbarer weißer Blüten gekrönt wird. In Asien werden auch die zarten Knospen gegessen, die Blüten eignen sich besser für die Vase. Die flachen, im Gegensatz zum Schnittlauch nicht hohlen Blätter haben einen intensiven Knoblauch-Geschmack, doch dank des enthaltenen Chlorophylls verflüchtigt sich der Geruch schnell. Chinalauch schließt im Herbst sein Wachstum nicht ab. Er ist deshalb ein heißer Tipp für alle, die auch im Winter auf der Fensterbank frisches Grün genießen wollen.

BasilikumvielfaltThai-Basilikum `Siam Queen´

Kein anderes Würzkraut ist derzeit so beliebt wie Basilikum. Es gibt mittlerweile eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Sorten. Grüne oder violettrote Basilikumsorten (z.B. ‘Moulin Rouge’,'Opal’ und ‘Osmin’) und niedrige Basilikumsorten wie z.B. ‘Balkonstar’ und ‘Palla Compatto’ sind herrlich duftende Balkon- und Schalenpflanzen und als schnellwachsende Einfassungen rund um Gemüse- oder Kräuterbeete empfehlenswert. Für Töpfe, Beete und Balkon eignet sich das purpurrosa blühende, duftig wirkende Thaibasilikum ‘Siam Queen’(Horapha), das sehr würzig nach Anis schmeckt. Ahnlich, mit kräftigem Zitronengeschmack präsentiert sich ‘Sweet Dani’.

Ananas-SalbeiUngewöhnliche Aromen für die Küche

Eine wüchsige und imposante Balkon- und Ampelpflanze ist die HängeminzeIndian Mint’ mit ihren bis zu 2 Meter langen Trieben. Die frischgrünen Blättchen schmecken intensiv nach kühlender Minze. Sie lassen sich rund ums Jahr ernten, wenn die Pflanzen frostfrei im Wintergarten überwintern. Man kann sie für Soßen, zum Würzen von Tees und für Süßspeisen verwenden. Der buschige, wüchsige Ananassalbei (Salvia rutilans) aus dem Hochland von Mexiko bringt erst spät im Herbst seine leuchtendroten Blüten. Man kann sie wie die Blätter essen und damit Speisen würzen. Ein ananasartiger, fruchtiger Geruch entströmt schon bei der leisesten Berührung. Ähnlich wie diese Art sind auch der am Mittelmeer weit verbreitete rotblühende Honigmelonensalbei `Mello´(Salvia elegans), der Spanische Salbei (Salvia lavandulifolia) und der als Topfpflanze für den Wintergarten beliebte Ananassalbei `Pino´(Salvia dorisiana), ein Blattdufter, der seine Wirkung beim Zerreiben der Blätter entfaltet.

Gestalten Sie sich Ihren eigenen Gewürzgarten, ganz nach Ihrem Geschmack! Unsere Mitarbeiter zeigen Ihnen die neuesten Raffinessen unter den Kräutern und geben Ihnen gern Tipps zur Kultur!

Fotos: Media-Service Stein

Romantik pur

Der Valentinstag ist der Tag der Liebenden. Kleine Geschenke werden ausgetauscht und so mancher offenbart zu diesem Anlass seine bis dahin verschwiegene Liebe. Und warum nicht Pflanzen schenken, wenn die Liebe wachsen soll?

Nicht nur Frauen freuen sich über eine kleine Aufmerksamkeit zum Valentinstag. Und warum nicht mal etwas Dauerhaftes schenken? Versuchen Sie doch mal mit einem bepflanzten Gefäß oder einer niedlichen Deko-Figurdas Herz Ihres Liebsten zu erobern.

Rose

Wer war Valentin?

Valentin war ein Priester, der sich traute, andere christlich zu trauen. Und das, obwohl Kaiser Claudius zu dieser Zeit alle christlichen Aktivitäten und speziell das Heiraten untersagt hatte. Jener Valentin soll die Paare dann mit Blumengeschenken aus seinem großen Blumengarten bedacht haben. An einem 14. Februar wurde er hingerichtet und lange Zeit nach seinem Tod heilig gesprochen. Ob dies alles nachgewiesener Maßen richtig ist, lässt sich natürlich bezweifeln. Aber die Idee, einen Tag als Würdigung für alle Liebenden auszurufen, ist so schön, dass man sie lange bewahren sollte.

Valentins-GeschenkkorbKleine Geschenke mit großer Wirkung

Rot ist die Farbe der Liebe und so werden zum Valentinstag besonders gerne rote Rosen oder – der Jahreszeit entsprechend – Tulpen verschenkt. Die Floristen sind mit Arbeit überschüttet, weil jeder einen Blumenstrauß verschenken möchte. Aber wäre es nicht viel schöner etwas zu geben, an dem man lange Zeit Freude haben kann? In unseren Gartencentern finden Sie hübsch gescchmückte Grünpflanzen und festliche Arrangements mit duftenden Frühlingsblühern. Zarte Pastelltöne unterstreichen die romantische Wirkung.

Auf die Verpackung kommt es an

Schenken Sie doch mal den etwas anderen Präsentkorb! In unseren Gartencentern halten wir Körbe in verschiedenen Größen bereit, die Sie sich nach Ihren Wünschen bepflanzen lassen können. Aber auch kleine Schleifen, romantische Herzen oder niedliche Figuren zaubern aus jeder Pflanze ein individuelles Geschenk!

Scheuen Sie sich nicht, die Mitarbeiter in unseren Gartencentern anzusprechen, sie helfen Ihnen gerne bei der Auswahl.

Pflanzschnitt tut nicht weh

Wichtig ist eine gute SchereDer Winter ist eine gute Zeit für den Erhaltungsschnitt. Mit diesem Schnitt fördert man die natürliche Wuchsform der Gehölze und hilft ihnen, mit neuer Kraft weiter zu wachsen. Dass der Erhaltungsschnitt auch Winterschnitt heißt, hat eigentlich nichts damit zu tun, dass er am besten in dieser Jahreszeit ausgeführt werden kann. Da im Sommer aber zahlreiche Arbeiten im Garten anliegen, wird der Erhaltungsschnitt im Winter durchgeführt.

Gute Zeiten – schlechte Zeiten

Generell müssen Sie keine Bedenken haben, ihre Gehölze im Winter zu schneiden. Er bietet sogar einige Vorteile: Im Winter gibt es weniger aktive Schädlinge. Vor allem Pilzsporen, die die größte Gefahr für frisch geschnittenes Pflanzengewebe bedeuten, sind in dieser Zeit nicht zu finden. Außerdem ist es für den ungeübten »Gärtner« leichter, die Form des Baumes zu erkennen: Ohne Laub ist ein Gehölz eben wesentlich übersichtlicher. Der Winterschnitt kann im Spätherbst beginnen und endet mit dem zeitigen Frühjahr, also etwa November bis März. Bei Frost sollten Sie ihren Pflanzen aber Ruhe gönnen. Frostrisse und nur schlecht abtrocknende Wunden sind die Folge. Experten geben die Grenze dafür bei –6 Grad.

WinterschnittFaustregeln

Unsere Gärtnermeister haben einige Faustregeln zum Schnitt bei Obstgehölzen aufgestellt:

  • Erhalten Sie den charakteristischen Aufbau des Gehölzes, der Gärtner sagt dazu »Habitus«
  • Schneiden Sie lieber regelmäßig und behutsam, statt einmal zuviel!
  • Überlegen Sie, welcher Schnitt, das fruchttragende Holz fördert.
  • Schneiden Sie immer dicht über einer Knospe, aber achten Sie darauf, dass sie diese nicht verletzten.
  • Die Knospe, die man stehen lässt, bestimmt im nächsten Jahr, in welche Richtung der Zweig weiterwachsen wird. Schneiden Sie daher so, dass das Gehölz nach außen weiterwächst.
  • Verwenden Sie nur qualitativ hochwertige Werkzeuge.

Fragen Sie in unseren Gartencentern nach dem geeigneten Scheren, wir helfen Ihnen gerne! Trauen Sie sich auch, bei allen Fragen zum Gehölzschnitt unsere Garten-Experten in den Gartencentern anzusprechen.